8 Minuten Applaus „auf den Beinen” für „La Traviata”

Ich und viele Damen, darunter auch die Vizepräsidentin Margarita Popova, haben uns entschieden, einen festlichen Abend zum 8. März im Hauptstadtsaal "Bulgarien" zu verbringen.
Auf der Bühne spielte Baronesse Ljubka Biagioni zu Guttenberg nicht eine, sondern zwei traditionell männliche Rollen - eines Dirigenten und eines Regisseur-Produzenten der Oper "La Traviata" von Verdi. Fünf Jahre nach der Vorstellung von einer Oper auf eine zum ersten Mal unkonventionelle Art, die sie während des Herrenchiemsee-Festivals in Deutschland zusammen mit ihrem Mann organisierte, zeigte Ljubka Biagioni ihre "La Traviata" auch auf der bulgarischen Bühne.
Darin waren Sänger, Orchester und Dirigent gemeinsam auf der Bühne in einer unmittelbaren Nähe zum Publikum. Sogar zogen die Sänger ins Publikum und so erlitt George Zhermon den Zorn einer Zuschauerin, die ihn für einen unerzogenen Menschen aus dem Publikum hielt, der während der Vorstellung spaziert.
Herrlich und atemberaubend auf der Bühne hat es Ljubka Biagioni gelungen, eine Top-Form der Sofia Filharmonic Orchestra und des Nationalen Philharmonischen Chors "Svetoslav Obretenov" zu erreichen; hierzu sollte ich es erinnern, dass sie eine Absolventin von Georgi Robev in der Musikakademie "Pancho Vladigerov" war und dann bei Leonard Bernstein, Karl Österreicher, Ferdinand Leitner, Valery Gergiev, Gustav Kuhn und Ilya Musin spezialisiert hat.
Wir genossen am Damenfest auch manche herrliche Männerstimmen – von Anton Keremidchiev /die Rolle von Georges Zhermon/ und vom jungen Sänger Mihail Mihailov /die Rolle von Alfred/ - wessen Karriere wir mit Interesse von jetzt ab verfolgen werden. Ein verdienter 8-minütiger Applaus „ auf Beinen“ für „La Traviata von Ljubka Biagioni zu Guttenberg

Interview von Violeta Aschikova mit Ljubka Biagioni

Interview von D. Benischeva mit Ljubka Biagioni